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Öffentliche Beschaffung des Landes und der Stadt Berlin

Berlin erfüllt bei der Beschaffung von Holz und Holzprodukten eine Vorbildfunktion für die öffentliche Beschaffung in Deutschland. Daher müssen die an einer Ausschreibung - bei welcher Holz und Holzprodukte Teile der Leistungsverzeichnisse sind - teilnehmenden Handwerksbetriebe in Berlin die lückenlose Nachweisführung hinsichtlich der Herkunft des eingesetzten Holzes jederzeit verbindlich bestätigen, garantieren und bei Zuschlagserteilung anerkannt nachweisen. Diese Vorgehensweise ist verpflichtend für alle öffentlichen Beschaffungsstellen in Berlin. Die einzige Ausnahme hierbei sind die Städtischen Wohnungsbaugesellschaften des Landes Berlin.

 

Das Berliner Handwerk sieht sich hier einer schwierigen Doppelsituation gegenüber: Da kaum ein Bundesland wie Berlin so viele Bundesbauten aufweist, müssen die Betriebe bei der Teilnahme an entsprechenden Bundesausschreibungen die Anforderungen des verbindlich anzuwendenden Beschaffungserlasses des Bundes berücksichtigen. Dieser Bundeserlass muss selbstverständlich auch in allen anderen Bundesländern bei Bundesbauten von den umsetzenden Betrieben eingehalten werden.

 

Unbedingt ist immer zu beachten: Weil die Beschaffungsstellen (bundesweit) die teilnehmenden Bieter an entsprechenden Ausschreibungen nicht zusätzlich dazu auffordern müssen, den ursprünglich versicherten Nachweis bei Angebotsabgabe spätestens vor Einbau des Holzes vorzulegen, sehen dies häufig Betriebe fälschlicherweise als "Signal", sich nicht an die vertraglichen Regeln halten zu müssen. Das kann fatale Folgen haben.

 

Nachweisführung Berlin

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