IBT.EARTH - grünes Licht bei der Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen

Bei der öffentlichen Beschaffung von Holz und Holzprodukten schafften der Bund sowie das Land Berlin gesetzliche Grundlagen. Diese stellen unmissverständlich klar, dass die beschafften Hölzer und Holzprodukte aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen müssen. Dieser verpflichtenden Nachweisführung schließen sich bundesweit immer häufiger weitere öffentliche Beschaffer an.

 

Zur anerkannten Nachweisführung gegenüber den öffentlichen Beschaffern werden die Standards des PEFC und des FSC als gleichwertig akzeptiert. Das klingt zunächst gut, birgt allerdings eine groteske Problematik in sich, welche zur zeitlichen und finanziellen Posse für Bieter werden können: Holz und Holzprodukte gelten nur dann als "richtig" PEFC- und "FSC"-zertifiziert, wenn mindestens 70% des zur Herstellung eines Produktes verwendeten Holzes ausschließlich nach einem dieser beiden Systeme zertifiziert ist.

 

Wird ein Produkt beispielsweise aus 50% PEFC-zertifiziertem und 50% FSC-zertifiziertem Holz hergestellt, gilt dieses Produkt aufgrund gängiger Richtlinien weder als PEFC- noch als FSC-zertifiziert, obwohl es faktisch zu 100% aus zertifiziertem Holz (beider Systeme) besteht. Eine entsprechende Aussage kann selbst dann nicht getätigt werden, wenn der herstellende Betrieb selber nach beiden Systemen zertifiziert ist.

 

Diese Problematik hat nicht die öffentliche Hand zu verantworten, sondern spiegelt sich in der Tatsache wider, dass die Regularien der, im Wettbewerb konkurrierenden, PEFC- und FSC-Systeme es nicht erlauben, die Feststellung der Zertifiziertheit von Holz und Holzprodukten des jeweils anderen Systems zu erbringen. Kosten- und zeitaufwendige Doppelzertifizierungen sind hier die Folge. Wir sagen: Dies ist absurd und kontraproduktiv, der Klimaverantwortung nicht dienend.

 

Abhilfe schafft hier das markenrechtlich geschützte Umweltmana­gementsystem IBT.EARTH®. Dies dient der Lokalisierung von Holzrohstoff- und Holzproduktströmen; aufgrund innovativer Vorgehensweisen unter Anwendung weltweit gültiger Standards und Normen. Die Grundlage bietet PEFC: Alle IBT angeschlossenen Betriebe sind nach dem Standard des PEFCzertifiziert. 

 

Die korrekte Ermittlung und Analyse von nicht nach PEFC-zertifizierten Holzlieferketten wird laufend und regelmäßig durch akkreditierte Verfahren überprüft.

 

Dem IBT.EARTH Umweltmanagement angeschlossenen Betriebe kaufen somit (zertifizierte)  Holz und Holzprodukte ausschließlich nach wirtschaftlichen und technischen Aspekten ein, wie

  • Verfügbarkeit und Beschaffenheit des Holzes
  • Liefer- und Abnahmebedingungen
  • Preis- und Zahlungsbedingungen

und nicht unter Beachtung eines bestimmten Zertifizierungsstatus.

 

Die Deklaration entsprechender IBT.EARTH Produkte lautet:

 

IBT.EARTH® zertifiziert DC-COC-000963/XXX (individueller Subcode des angeschlossenen Betriebes)

Bei der öffentlichen Beschaffung von Holz und Holzprodukten schafften der Bund sowie das Land Berlin gesetzliche Grundlagen. Diese stellen unmissverständlich klar, dass die beschafften Hölzer und Holzprodukte aus legaler und nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammen müssen. Dieser verpflichtenden Nachweisführung schließen sich bundesweit immer häufiger weitere öffentliche Beschaffer an.

 

Zur anerkannten Nachweisführung werden die Standards des PEFC und des FSC als gleichwertig akzeptiert. Hier verbirgt sich allerdings eine groteske Problematik, welche zur zeitlichen und finanziellen Posse für die an entsprechenden Ausschreibungen teilnehmenden Bieter werden kann: Holz und Holzprodukte gelten laut geltender Richtlinien nur dann als "richtig" PEFC- und FSC-zertifiziert, wenn mindestens 70% des zur Herstellung eines Produktes verwendeten Holzes ausschließlich nach einem dieser beiden Systeme zertifiziert ist.

 

Wird ein Produkt beispielsweise aus 50% PEFC-zertifiziertem und 50% FSC-zertifiziertem Holz hergestellt, gilt dieses Produkt nach geltenden Richtlinien weder als PEFC- noch als FSC-zertifiziert, obwohl es faktisch zu 100% aus zertifiziertem Holz besteht. Eine entsprechende Aussage kann selbst dann nicht gegeben werden, wenn der im Beispiel herstellende Betrieb selber nach beiden Systemen zertifiziert ist. 

 

Die Problematik hat nicht die öffentliche Hand zu verantworten, sondern spiegelt sich in der Tatsache wider, dass die Regularien der, im Wettbewerb konkurrierenden, PEFC- und FSC-Systeme es nicht erlauben, die Feststellung der Zertifiziertheit von Holz und Holzprodukten des jeweils anderen Systems zu erbringen. Kosten- und zeitaufwendige Doppelzertifizierungen wären hier die Folge. Dies ist absurd und kontraproduktiv, der Sache nicht dienend.

 

Abhilfe schafft hier das markenrechtlich geschützte Umweltmana­gementsystem IBT.EARTH®. Dies dient der Lokalisierung von Holzrohstoff- und Holzproduktströmen; aufgrund innovativer Vorgehensweisen unter Anwendung weltweit gültiger Standards und Normen. Die korrekte Umsetzung der IBT.EARTH Vorgehensweise wird regelmäßig durch akkreditierte Verfahren überprüft. Selbstverständlich werden hierbei die „FSC“-Markenrichtlinien beachtet und eingehalten. Es wird bei den entsprechenden Produkten nicht die Aussage "FSC"-zertifiziert verwendet. Ein "FSC"-Logo wird nicht verwendet.

 

Dem IBT.EARTH Umweltmanagement angeschlossenen Betriebe kaufen somit - zertifizierte - Holz und Holzprodukte ausschließlich nach wirtschaftlichen und technischen Aspekten ein, wie

  • Verfügbarkeit und Beschaffenheit des Holzes
  • Liefer- und Abnahmebedingungen
  • Preis- und Zahlungsbedingungen

und nicht unter Beachtung eines bestimmten Zertifizierungsstatus.

 

Die Deklaration entsprechender IBT.EARTH Produkte lautet:

 

IBT.EARTH® zertifiziert DC-COC-000963/XXX (individueller Subcode des angeschlossenen Betriebes)

Alle als IBT.EARTH deklarierten Produkte bestehen aus Holz aus anerkannt nachhaltiger Waldwirtschaft und erfüllen bundesweit

  • vollumfänglich die Vorgaben der öffentlichen Hand,
  • die Anforderungen des Gemeinsamen Erlass zur Beschaffung von Holzprodukten unter Beachtung des verbindlich anzuwendenden Leitfadens vom 6. Oktober 2017,
  • die Voraussetzungen des § 34 Nachweisführung durch Gütezeichen der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeordnung - VgV) als Beleg nach § 31 VgV Leistungsbeschreibung, dass eine Liefer- oder Dienstleistung bestimmten, in der Leistungsbeschreibung geforderten, Merkmalen (hier: Produktions- und Lieferkette) entspricht.
  • die Anforderungen des Landes Berlin hinsichtlich der Beschaffung von Holz und Holzprodukten,
  • sind durch ihre individuelle Zertifikatsnummer - mit Nutzungsrecht zur Verwendung des individuellen IBT.EARTH Logos - jederzeit sicher und anerkannt identifizierbar.

Jeder IBT.EARTH angeschlossener Betrieb

  • ist nach dem weltweit größten Wald- und Lieferkettenzertifi­zierungssystem PEFC zertifiziert
  • erhält sein individuelles PEFC-Zertifikat, ausgestellt und überreicht durch TÜV Rheinland DIN CERTCO
  • erhält die Genehmigung zur Nutzung seines individuellen PEFC-Logos
  • erhält einen Eintrag in der PEFC-Datenbank und im PEFC-Einkaufsratgeber  
  • eine Eintragung in der TÜV Rheinland DIN CERTCO Datenbank
  • ist dem IBT.EARTH Umweltmanagementsystem angeschlossen
  • benötigt für die bundesweite Teilnahme an Ausschreibungen der öffentlichen Hand keine weitere Zertifizierung nach den Richtlinien des „FSC“.

 

 

 

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